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BUES 2000

Unsere Eisenbahnkreuzungssicherungstechnik der Bauart BUES 2000 ist in Österreich für folgende Anwendungen zugelassen:

Anwendung FÜ – fernüberwacht

Bei dieser Anlagentype wird die EKSA (Eisenbahnkreuzungssicherungsanlage) von einem Stellwerk fernüberwacht, d. h. es werden Meldungen zum bzw. Kommandos vom Stellwerk sicher übertragen. Die Anlageneinschaltung kann automatisch zugbewirkt (durch Gleissensoriken) oder fahrstraßenbewirkt (durch Bedienhandlungen im Stellwerk) erfolgen. Der Vorteil dieser Bauart liegt in den kurzen Anlagensperrzeiten für den Straßenverkehr und der ständigen Anlagenüberwachung durch Stellwerk und Bedienpersonal, sie wird hauptsächlich auf stärker befahrenen Strecken eingesetzt. Da es bei dieser Anlagenvariante auch möglich ist, dass der Zug ohne deckendes Signal auf die EKSA zufährt, ist hier die höchste Sicherheitsstufe (CENELEC SIL4) von der Steuerung und den Gleissensoriken gefordert. Alle diese Ansprüche werden von der BUES 2000 erfüllt und sind vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) typengenehmigt.

Anwendung ÜS – überwachungssignalüberwacht

Bei überwachungssignalüberwachten (oder auch triebfahrzeugführerüberwachte) Anlagen handelt es sich um sogenannte Inselanlagen, die autark arbeiten und deren Anlagenzustand dem Triebfahrzeugführer rechtzeitig (im Bremswegabstand vor der EK) im Überwachungssignal angezeigt wird. Diese Anlagen werden im Regelfall zugbewirkt, per Funk oder per Handschalteinrichtung eingeschaltet. Durch die geforderte zeitgerechte Anlageneinschaltung und die Positionierung der ÜS-Signale im Bremswegabstand kommt es meist zu längeren Sperrzeiten für den Straßenverkehr, weshalb dieser Anlagentyp eher auf schwächer befahrenen Strecken, Anschlussgleisen und bei Straßenbahnen zum Einsatz kommt. Der Vorteil dieser Bauart liegt in der kostengünstigeren Herstellmöglichkeit im Vergleich zu FÜ-Anlagen (z. B. Entfall der Stellwerksschnittstelle, geringere Verkabelungskosten).

Anwendung VK – verfügbarkeitskontrolliert

Verfügbarkeitskontrollierte Anlagen sind eine Art Kombination von FÜ- und ÜS-Anlagen ohne Stellwerksanbindung, die in der Regel zugbewirkt eingeschaltet werden. Es wird der annähernd gleiche Sicherheitsstandard wie bei FÜ-Anlagen angewendet (annähernd deshalb, weil man die Gleissensorik etwas freizügiger zur Erhöhung der Einsatzmöglichkeiten überwacht, die notwendige Sicherheit bleibt selbstverständlich gewährleistet). Dem Triebfahrzeugführer wird in der Anlagengrundstellung bei Störungsfreiheit und Einschaltbereitschaft durch ein dauernd blinkendes ÜS-Signal "EK-gesichert" angezeigt. Durch das hohe sicherheitstechnische Niveau und die ständige Überwachung der Gleissensoriken wird eine sichere Anlageneinschaltung garantiert. Dadurch wird es möglich, die ÜS-Signale wiederum im notwendigen Bremswegabstand zu situieren, jedoch die Gleissensorik nicht wie bei ÜS-Anlagen vor dem Signal sondern dahinter einzubauen. Dies bedeutet, dass die Anlage zeitgerecht unter Berücksichtigung der Kreuzungsräumzeit für den Straßenverkehr eingeschaltet wird und dadurch keine unnötig hohen Sperrzeiten entstehen. Zudem kann bei der Verkabelung der Gleissensoriken erheblich eingespart werden. Der Anwendungsschwerpunkt dieses Anlagentyps liegt hauptsächlich auf mittelmäßig befahrenen Strecken (Nebenbahnen).

Es können damit alle in Österreich benötigen Anwendungsfälle projektiert werden, angemerkt sei an dieser Stelle, dass auch Kombinationen aus den oben genannten Varianten machbar sind. Darüber hinaus bietet die Technik der BUES 2000 durch ihre offene Gestaltung noch die Möglichkeit, spezielle Anwendungen, wie z. B. Anlagenverknüpfungen mit Gleistorsteuerungen, Koppelungen mit Verkehrslichtsignalanlagen etc. zu steuern. Auch hierfür liegen die Typengenehmigungen vor.


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